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Der kurze Weg vom Strafverteidiger zum Betroffenen

Wer zum Wochenabschluss noch etwas lustiges Lesen möchte, sei verwiesen auf den Beitrag vom Kollegen Hoenig. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie der Kollege zitternd auf der Anklagebank saß. In eindrucksvollerweise Weise wird belegt, dass auch Richter nur Menschen sind und deshalb befangen sein können.

Rechtsanwalt Dietrich, Fachanwalt für Strafrecht Berlin

 

Wer beste Arbeitsbedingungen möchte, sollte nicht Strafverteidiger werden

Im Gegensatz zum Anwalt im Zivilrecht kann es für einen Strafverteidiger vor Gericht auch mal länger dauern. Ein schönes Beispiel war meine Verhandlung vor dem Landgericht Frankfurt (Oder):

 

 

LG Frankfurt (Oder)

 

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Wo bin ich denn nun schon wieder?

Als Strafverteidiger kommt man im Vergleich zu zivilisierten Anwälten doch viel mehr rum in Deutschland. Man reist von Gericht zu Gericht und erfreut sich an den regionalen Unterschieden wie zum Beispiel der Sitzordnung im Gerichtssaal, der Kleidertracht und der Gesprächsbereitschaft von Verfahrensbeteiligten.

Letzte Woche war ich mal wieder an einem Gericht außerhalb von Berlin. Von außen sah es so aus:

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Nun interessiert mich, ob der geografisch bewanderte Leser den Ort erkennt, an welchem dieses Gericht steht?

Rechtsanwalt Dietrich mit Kanzleisitz in Berlin – Kreuzberg

Die Zeiten haben sich geändert

Früher konnte man als Strafverteidiger seine Briefe per Schreibmaschine tippen und mittels Blaupapier vervielfältigen. Gemütlich konnte man dann mindestens zwei Wochen auf eine Antwort warten. Heute geht dank E-Mail und Drucker alles schneller. Probleme bekommen nur die Rechtsanwälte, die sich auf die neue Zeit noch nicht eingestellt haben. Ein Bespiel für einen überforderten Kollegen findet man unter:
www.swr.de

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