• Archiv der Kategorie: Beste Unterhaltung

Auch im Strafrecht geht es manchmal amüsant zu.

Auch Bayern ist nicht mehr das, für was es mal stand

Als Strafverteidiger kommt man in Deutschland viel rum. Wenn ich an Bayern gedacht habe, habe ich mir vorgestellt, dass ein Bier zum Leben und Arbeiten dazugehört. Deshalb war ich nicht verwundert, als ich im Amtsgericht Traunstein den Getränkeautomaten entdeckte:

Erst als ich ihn aus der Nähe betrachtete, stellte ich fest, dass nur noch alkoholfreie Getränke angeboten werden. Wie haben sich die Zeiten geändert.

Rechtsanwalt Dietrich, Fachanwalt für Strafrecht Berlin

 

Manchmal muss man sich entscheiden

Wer aus Berlin Kreuzberg mit dem Auto nach Berlin Friedrichshain über die Oberbaumbrücke fährt, weiß, dass sich die Straße unmittelbar vor der Brücke teilt. Doch was passiert, wenn man sich nicht entscheiden kann, ob man in der rechten oder linken Spur die Brücke überqueren will, sieht man hier:

Der kurze Weg vom Strafverteidiger zum Betroffenen

Wer zum Wochenabschluss noch etwas lustiges Lesen möchte, sei verwiesen auf den Beitrag vom Kollegen Hoenig. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie der Kollege zitternd auf der Anklagebank saß. In eindrucksvollerweise Weise wird belegt, dass auch Richter nur Menschen sind und deshalb befangen sein können.

Rechtsanwalt Dietrich, Fachanwalt für Strafrecht Berlin

 

Lesetipp: Fischer publiziert Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung visueller Persönlichkeitsverletzung und zum Schutz ungestörter Entwicklung

Angeblich entstehen die Zeit-Kolumnen von Thomas Fischer sonntags beim Frühstück. Das erscheint uns kokett. Jedenfalls aber sind wir in Sorge um das Fischersche Marmeladenbrötchen, das am vergangenen Wochenende vor lauter Gepruste durch die Küche (Frühstückt ein Vorsitzender Richter am BGH in der Küche? Hat er gar ein Frühstückszimmer?) geflogen sein dürfte. Denn dieses Mal, liebe ehemalige, aktuelle und zukünftiger Leser der Kolumne „Fischer im Recht„, ist es grandios.

Fischer publiziert in Reaktion auf die jüngste Verschärfung des Sexualstrafrechts einen Gesetzesentwurf, der das Anstarren unter Strafe stellen soll, einschließlich einer Strafzumessungsregel, eines Privilegierungstatbestands, einer Qualifikation, notwendiger Änderungen in der StPO und vor allem mit einer gekonnten Gesetzesbegründung, die sozialwissenschaftliches Schrifttum sowie (pop)kulturelle Einflüsse zusammenfasst. Wir ziehen den Hut und warten auf den Gastauftritt im Neo Magazin Royale.

Hier der Link: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-07/neue-gesetze-entwuerfe-deutscher-bundestag-fischer-im-recht/komplettansicht

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