Aber für die viele Arbeit gibt es bei den großen Kanzleien auch viel Geld, oder?

Das ist alles relativ. Die Vorstellung, es sei das Paradies, ein Einstiegsgehalt von 80.000 Euro zu bekommen und mit 30 Jahren schon 140.000 Euro, täuscht gewaltig. Wenn man sich in diesem sozialen Umfeld bewegt, braucht man auch relativ teure Klamotten, einen Porsche-Trolley und einen 5er BMW, eine Wohnung mit entsprechender Ausstattung. Und das ganze Gel, das man sich in die Haare schmieren muss, kostet auch einen Haufen Geld. Dann zahlt man noch Steuern, Altersvorsorge, Krankenversicherung, und schon ist mehr als die Hälfte von dem schönen Großkanzleigeld wieder weg.

Richter am BGH Thomas Fischer im Interview mit Zeit Campus unter dem schönen Titel „Jura ist leicht

Konstantin Stern

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6 Antworten

  1. Dr.Marc Mewes (1 comments) sagt:

    a.A.. Peter Oestmann , Das freie Denken kommt zu kurz“ , fAZ

  2. Konstantin Stern (63 comments) sagt:

    Ich habe auch ein Tränchen verdrückt.

  3. Georg (5 comments) sagt:

    Großkanzlei-Anwälte, das neue Prekariat! 😉

  1. 2. November 2014

    […] und dann war da auch noch: Aber für die viele Arbeit gibt es bei den großen Kanzleien auch viel Geld, oder? […]

  2. 28. November 2014

    […] und dann war da auch noch: Aber für die viele Arbeit gibt es bei den großen Kanzleien auch viel Geld, oder? […]

  3. 30. September 2015

    […] Bekannt ist er als Autor des Beck’schen Kurzkommentars zum StGB sowie zahlreicher – oft streitbarer – Beiträge über das […]

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