• Kategorie Archive: Amüsantes

Mit Photoshop zum Erfolg – Prominenten-Mandate

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Ein erfolgreicher Anwalt wird man nicht über Nacht. Vor allem das Akquirieren von potentiellen Kunden fällt in einer Zeit, in der es Anwälte wie Sand am Meer gibt, besonders schwer.

In Los Angeles verhalf sich eine Anwältin nun per Photoshop zum Erfolg. Sie stellte auf ihrer Internetseite Bilder online, auf denen sie unter anderem mit Barack Obama, Hillary Clinton und Kim Kardashian zu sehen ist. Damit wollte sie den Lesern ihrer Kanzleiseite verdeutlichen, dass zu ihrem Kundenstamm auch Prominente gehören. Selbst bei genauem Hinsehen war schwer zu erkennen, dass die Bilder tatsächlich nicht echt waren. Einem Gericht fiel diese Fälschung dann blöderweise doch auf. Die Folge – eine Verurteilung wegen irreführender Werbung zu sechs Monaten Berufsverbot und drei weitere Jahre Berufsverbot auf Bewährung.

www.verteidiger-berlin.info

Gesuchter Straftäter nimmt an ALS IceBucketChallenge teil und wird verhaftet

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Die Polizei in Nebraska hat einen Mann festgenommen, nachdem er an der ALS IceBucketChallenge teilgenommen hatte. Das berichtet die BILD-Zeitung.

Der 20-jährige Jesean Morris war zuvor wegen Beteiligung an einer Schießerei zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Im März kam er auf Bewährung frei, verstieß aber gegen Bewährungsauflagen. Seitdem wurde er von der Polizei gesucht.

Ein anonymer Hinweis auf ein Internetvideo führte schließlich zur Verhaftung des Gesuchten. Morris hatte an der ALS IceBucket Challenge teilgenommen und selbst ein Video von sich in das soziale Netzwerk facebook gestellt, in dem er sich mit einem Eimer Eiswasser begießt.
Die ALS IceBucketChallenge ist eine Aktion, die auf die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen soll. Die Regel lautet: Spende oder Eiswasser.
Mit der Aktion von Jesean Morris bekommt diese Challenge nun auch eine strafrechtliche Relevanz.

Manchmal kann die Penislänge von Bedeutung sein

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Der Vorwurf Exhibitionismus ist selten ruhmreich. In einem Verfahren vor dem Amtsgericht Leer lässt sich ein Angeklagter nach einem Bericht der Berliner Zeitung gerichtsmedizinisch untersuchen. Es soll seine Penislänge bestimmt werden. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, als Paketzusteller ein Paket mit heraushängendem Penis zugestellt zu haben. Der Angeklagte hat sich eingelassen, dass seine Penis aufgrund der Länge nicht in der Lage sei, aus der Hose zu hängen. Nun muss er untersucht werden.

Ein Fehler hat sich im Artikel der Berliner Zeitung eingeschlichen. Welcher ist es nur?

Rechtsanwalt Dietrich, Fachanwalt für Strafrecht aus Berlin Kreuzberg

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