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50 Jahre Strafe – Höher geht wohl nicht!

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Nicht nur im Strafrecht muss man mit hohen Strafen rechnen. Nach einem Bericht von spiegel-online wurde ein Fußballspieler in der Schweiz für 50 Jahre gesperrt, weil er den Schiedsrichter attackiert haben soll. Klingt wirklich drakonisch!

Immerhin gibt es offensichtlich wie im Strafrecht möglicherweise eine Begnadigung. Einen Antrag auf Begnadigung kann man wohl im schweizer Fußball bereits in einem Jahr stellen. Dies wäre weit weg von der strafrechtlichen Halbstrafe.

Sollte es mit dem Gnadenantrag nicht klappen, heißt es dann wohl:

Wenn die Füße nicht mehr flitzen, spielen wir vergnügt im Sitzen.

Rechtsanwalt Dietrich, Anwalt für Strafrecht in Berlin Kreuzberg

Aber für die viele Arbeit gibt es bei den großen Kanzleien auch viel Geld, oder?

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Das ist alles relativ. Die Vorstellung, es sei das Paradies, ein Einstiegsgehalt von 80.000 Euro zu bekommen und mit 30 Jahren schon 140.000 Euro, täuscht gewaltig. Wenn man sich in diesem sozialen Umfeld bewegt, braucht man auch relativ teure Klamotten, einen Porsche-Trolley und einen 5er BMW, eine Wohnung mit entsprechender Ausstattung. Und das ganze Gel, das man sich in die Haare schmieren muss, kostet auch einen Haufen Geld. Dann zahlt man noch Steuern, Altersvorsorge, Krankenversicherung, und schon ist mehr als die Hälfte von dem schönen Großkanzleigeld wieder weg.

Richter am BGH Thomas Fischer im Interview mit Zeit Campus unter dem schönen Titel “Jura ist leicht

Konstantin Stern

Willst Du meine Frau werden? Und Du auch?

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Tobias Kreher

Ein Gastbeitrag von Tobias Kreher, Student in Berlin:

Einem Bericht der WELT zufolge hat die österreichische Polizei einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, sich wegen Polygamie strafbar gemacht zu haben.

 

Polygamie, also eine Mehrfachehe, ist ein in der Praxis selten vorkommender Straftatbestand. Geregelt ist er in § 172 StGB. Dort heißt es:

Wer eine Ehe schließt, obwohl er verheiratet ist, oder wer mit einem Verheirateten eine Ehe schließt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Durch § 172 StGB wird die staatliche Eheordnung geschützt, in Deutschland also die Einehe, vgl. Art. 6 Abs. 1 GG, § 1306 BGB.

Der nun in Österreich festgenommene Mann aus Afrika soll mit vier Frauen gleichzeitig verheiratet sein und zu zwölf weiteren Frauen Beziehungen haben. Da der Mann von den Frauen auch Geld bekommen und sich diverse Arztdienstleistungen erschlichen haben soll, kommen hier zusätzlich Fälle von Betrug in Betracht, möglicherweise auch Fälle von Untreue gem. § 266 StGB.

Zur Strafanzeige kam es, als eine der Ehefrauen über Facebook eine neue Freundin zu ihren Kontakten hinzufügte und anschließend ihren eigenen Ehemann auf einem Foto der neuen Bekanntschaft entdeckte.

www.rechtsanwalt-betrug.de

Mit Photoshop zum Erfolg – Prominenten-Mandate

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Ein erfolgreicher Anwalt wird man nicht über Nacht. Vor allem das Akquirieren von potentiellen Kunden fällt in einer Zeit, in der es Anwälte wie Sand am Meer gibt, besonders schwer.

In Los Angeles verhalf sich eine Anwältin nun per Photoshop zum Erfolg. Sie stellte auf ihrer Internetseite Bilder online, auf denen sie unter anderem mit Barack Obama, Hillary Clinton und Kim Kardashian zu sehen ist. Damit wollte sie den Lesern ihrer Kanzleiseite verdeutlichen, dass zu ihrem Kundenstamm auch Prominente gehören. Selbst bei genauem Hinsehen war schwer zu erkennen, dass die Bilder tatsächlich nicht echt waren. Einem Gericht fiel diese Fälschung dann blöderweise doch auf. Die Folge – eine Verurteilung wegen irreführender Werbung zu sechs Monaten Berufsverbot und drei weitere Jahre Berufsverbot auf Bewährung.

www.verteidiger-berlin.info

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